Mobbing

Mobbing steht im engeren Sinne f√ľr ‚ÄěPsychoterror am Arbeitsplatz” mit dem Ziel, den Betroffenen aus dem Betrieb “heraus zu ekeln”. Im weiteren Sinne bedeutet Mobbing, einen Kollegen st√§ndig zu schikanieren, qu√§len und verletzen. Typische Mobbinghandlungen sind Verbreitung falscher Ger√ľchte, Zuweisung sinnloser Arbeitsaufgaben, Gewaltandrohung, soziale Isolation oder st√§ndige Kritik an der Arbeit.

Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen zu Mobbing am Arbeitsplatz und Mobbing in der Schule. Die Forschung versucht die Ursachen dieses Ph√§nomens zu ergr√ľnden. Es wird angenommen, dass einerseits situative Faktoren sowie andererseits Pers√∂nlichkeitsmerkmale des Opfers und des T√§ters f√ľr das Auftreten von Mobbing verantwortlich sind. Mobbingopfer scheinen im Durchschnitt √§ngstlich und konfliktscheu zu sein. Man hat beobachtet, dass T√§ter h√§ufig √ľber ein schwaches Selbstvertrauen verf√ľgen.

Mobbing hat weit reichende negative Folgen f√ľr die Gesundheit sowie f√ľr die berufliche und private Situation des Opfers. Die Opfer reagieren mit Demotivation, Leistungs- und Denkblockaden, starkem Misstrauen, Nervosit√§t, sozialem R√ľckzug, Ohnmachtsgef√ľhlen, Selbstzweifel an den eigenen F√§higkeiten, innerer K√ľndigung, Angstzust√§nden und Konzentrationsschw√§chen.