Ver√∂ffentlichung im Magazin f√ľr Bogenhausen 2013 „Leut‘ und Leben“

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             Vortragsempfehlung Alten Service Zentrum Eching

¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† „Wenn der Mensch neben dir depressiv ist“

¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Wenn √Ąltere schwerm√ľtig werden

In unserer Gesellschaft leben immer mehr √§ltere Menschen. Bereits ein Viertel der Bev√∂lkerung ist √ľber 65 Jahre alt.

Der Vortrag soll Betroffene, Angehörige und Interessierte informieren, zur Diskussion einladen und damit

einen Betrag zur Prävention und Aufklärung leisten.

In Zusammenarbeit mit dem M√ľnchner B√ľndnis gegen Depression e.V.

Datum: 19. Oktober 2015, 14:30 Uhr

Veranstaltungsort: ASZ Eching, Bahnhofstraße 4

Vortragsempfehlungen aus dem Programm der M√ľnchener Volkshochschule Herbst/Winter 2015/16:

 Thema Depression:

„Wenn der Mensch neben dir depressiv ist“

Der Vortrag will Sie als Betroffene, Angehörige, Kollege/in, Interessierte informieren,

zur Diskussion einladen und damit einen Beitrag zur Prävention und  Aufklärung leisten.

Referentin: Gabriele Krack  -Systemische Familien- und Paartherapeutin

In Zusammenarbeit mit dem M√ľnchner B√ľndnis gegen Depression e.V.

Datum: 2. Februar 2016, 20 Uhr

Veranstaltungsort:¬†¬†¬† M√ľnchen, Gasteig, Rosenheimer Str. 5

Karten erhalten Sie beim Veranstalter: M√ľnchner Volkshochschule

 

 

 

 

 

 

F√ľr Sie gelesen:

Das M√ľnchner B√ľndnis gegen Depression informiert:

Erstmals gibt es in M√ľnchen eine Laufgruppe f√ľr Menschen, die an Depressionen leiden. F√ľr die Betroffenen ist es schwierig, sich zu √ľberwinden, doch Experten halten das Training f√ľr einen wirkungsvollen Teil einer Therapie.

Immer am Montagabend werden sich vom 22. April an Menschen, die an Depression erkrankt sind, zu gemeinsamen Laufen im Englischen Garten treffen. Diese Aktion wird finanziell vom „Adventskalender f√ľr gute Werke der S√ľddeutschen Zeitung“ unterst√ľtzt. Eine Laufgruppe f√ľr an Depression erkrankte Menschen ist in M√ľnchen neu. √úberhaupt sind Sportangebote f√ľr diese Patientengruppe eher ungew√∂hnlich. Initiiert wurde das Projekt von einer Betroffenen, bei der der regelm√§√üige Laufsport zur Heilung beigetragen hat. „Wir haben unser Netzwerk genutzt, um das Projekt zu realisieren“, sagt Rita W√ľst, Gesch√§ftsf√ľhrerin des „M√ľnchner B√ľndnis gegen Depression“. Die ehemalige Profil√§uferin Ingalena Heuck¬† wird die neue Laufgruppe leiten. „Laufen ist immer nur ein Teil der Therapie“, sagt sie, „aber wir wollen damit erreichen, dass sich die Leute mit dem Laufen wohler f√ľhlen.“

 

Die Siemens-Betriebskrankenkasse informiert:

Immer mehr Menschen klagen √ľber hohe Stressbelastungen. In der √∂ffentlichen Diskussion geht es aber mehr um ein Problem, als um L√∂sungsans√§tze.

 

Deshalb hat die Siemens-Betriebskrankenkasse die Themenwochen „Stark bei Stress“ ins Leben gerufen:

 

Sie will Denkanst√∂√üe f√ľr eine aktive Auseinandersetzung mit dem Thema geben, um so eine √úberforderung zu vermeiden und Belastungen positiver begegnen zu k√∂nnen.

 

Deutschlandweit laufen seit Ende 2012 Aktionen. Die SBK bietet Informationen und Beratung, bringt Versicherten und Interessierten Angebote nahe und möchte das viel diskutierte Thema unter neuen Aspekten beleuchten.

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.sbk.org/starkbeistress

 

 

DKV kompakt zum Thema Depression

Aus dem Gleichgewicht.

15 bis 20 % der Menschen erkranken an einer Depression.

Depressionen werden in der Regel mit Medikamenten und/oder einer Psychotherapie behandelt. Antidepressiva beeinflussen gezielt das Ungleichgewicht der Botenstoffe, die depressiven Symptome klingen ab. Eine Psychotherapie unterst√ľtzt den Heilungsprozess, dient der Aktivierung und Problembew√§ltigung, f√∂rdert die Motivation und bezieht ggf. Angeh√∂rige mit ein. Patienten mit mittelschweren und schweren Depressionen sollten sich einer kombinierten Behandlung von Medikamenten und Psychotherapie unterziehen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.dkv.com/seele.

 

Der Verband freier Psychotherapeuten informiert in seiner Veröffentlichung Newsletter 3/2013:

Psychische Erkrankungen: Viele Betroffene ‚Äď wenig Behandlungen

√úber ein Drittel der Bev√∂lkerung in Deutschland weist¬†√ľber das¬†Jahr gerechnet eine oder mehrere klinisch bedeutsame psychische St√∂rungen auf. Die h√∂chsten Pr√§valenzen treten √ľberraschenderweise bei jungen Leuten auf. Frauen sind von psychischen Erkrankungen geringf√ľgig mehr betroffen als M√§nner. Erhebliche geschlechtsspezifische Unterschiede gibt es indes bei einzelnen Diagnosen, wie Angstst√∂rungen und Depression. Psychische St√∂rungen treten h√§ufig zusammen auf oder gehen mit anderen Erkrankungen einher. Dementsprechend nimmt auch die Arbeitsunf√§higkeit rapide zu: Kommt ein Drittel aller Personen mit psychischen St√∂rungen innerhalb von vier Wochen auf ‚Äěnur‚Äú einen Fehltag, so steigt der Anteil bei Multimorbidit√§t von 63 Prozent (bei drei Diagnosen) auf nahezu 90 Prozent (bei f√ľnf Diagnosen). Weniger als die H√§lfte, n√§mlich nur 42,9 Prozent der von einer psychischen Krankheit Betroffenen hatten deswegen jemals Kontakt zum Medizinsystem. ‚Äď Hier ist also noch viel Aufkl√§rung erforderlich, dass seelische Leiden keine pers√∂nliche Schw√§che oder Schmach, sondern vielmehr erfolgreich behandelbar sind.

 

Das Paracelsus-Magazin informiert in seiner Fr√ľhjahrsausgabe 2013:

Stalking – Psychoterror bis die Seele bricht

gek√ľrzte Version des Artikels, verfasst von Ingrid Pfeifer, Leiterin einer Stalking-Beratungsstelle und Buchautorin

Immer mehr Klienten suchen therapeutische Hilfe, weil sie Opfer eines Stalkers geworden sind. Mittlerweile wird die Dunkelziffer der Stalking-Betroffenen bundesweit auf 600000 bis 800000 Menschen gesch√§tzt, d.h. etwa jeder zehnte Bundesb√ľrger wird ein Mal in seinem Leben Opfer eines Stalkers. Jedes vierte Stalking-Opfer denkt √ľber Selbstmord nach. 80% der Betroffenen sind Frauen, 20% M√§nner.

Es werden verschiedene Stalking-Typen unterschieden:

Bei den Stalkern handelt es sich gr√∂√ütenteils um Ex-PartnerInnen, die das Ende der gemeinsamen Beziehung nicht akzeptieren k√∂nnen oder wollen. In der Regel geht es ihnen darum, den Partner zur√ľckzugewinnen. Sie z√§hlen zu den zur√ľckgewiesenen Stalkern, die aufgrund eines Gef√ľhls der Dem√ľtigung handeln.

Die beziehungssuchenden Stalker leben in der festen √úberzeugung, ihre Liebe beruhe auf Gegenseitigkeit. Gesten und Signale des Gegen√ľbers werden fehlgedeutet.

Stalking trifft aber auch √Ąrzte, Rechtsanw√§lte oder Therapeuten, wenn der Stalker sich als „Opfer“ sieht. Die angebotene Hilfe, nutzen sie zur fortgesetzten Rache und Befriedigung (rachs√ľchtige Stalker). In diesen F√§llen werden auch Internet-Plattformen genutzt, um den Arzt, Rechtsanwalt oder Therapeuten √∂ffentlich zu diskreditieren.

Was tun, wenn man betroffen ist:

  • Dem Stalker unmissverst√§ndlich klar machen, dass keinerlei weiterer Kontakt gew√ľnscht ist
  • Sich niemals auf ein letztes, kl√§rendes Gespr√§ch oder gemeinsames Treffen einlassen. Jede Reaktion seitens des Opfers bietet dem Stalker neue Nahrung. Konsequentes Handeln ist unerl√§sslich.
  • Das Umfeld sollte unbedingt informiert werden, Familie, Nachbarn, Freunde, Arbeitskollegen.
  • Jede Stalking-Handlung sollte dokumentiert werden (Stalking-Tagebuch). Das Tagebuch kann vor Gericht ein wertvolles Beweismittel sein.
  • Sollte der Stalker das Opfer mit dem Auto verfolgen, sollte die n√§chste Polizeidienststelle aufgesucht werden.
  • Unbedingt Anzeige bei der Polizei erstatten.

Weitere Informationen k√∂nnen √ľber info@gemeinsam-gegen-stalking.de in Erfahrung gebracht werden.